Erstellt vor 4 Jahren

Zuletzt geändert vor 4 Jahren

#2439 new wish

Packet Accelerator macht Probleme bei traffic-Auswertungstools

Erstellt von: ralfonat Verantwortlicher:
Priorität: normal Meilenstein: freetz-future
Komponente: avm Version: devel
Stichworte: Beobachter:
Product Id: 7490 Firmware Version:

Beschreibung

Nach Rücksprache mit hippie2001 poste ich mal ein kleines Ticket um mein beobachtetes Phänomen festzuhalten.

Bin seit kurzem Besitzer einer 7490 und habe wie immer mein freetz (in dem Fall trunk) aufgespielt mit dem Paket jnettop (http://freetz.org/changeset/8068).

Mir fiel dann auf, dass das tool vollkommen unplausible Geschwindigkeiten (viel zu niedrig) ausgab auf dem device "dsl".

Auch mit iptraf, tcpdump u.ä. konnte ich traffic nicht nachweisen, der definitiv da war (bspw. download einer linux iso).

Im IRC chat erklärte mir dann hippie dass es ein (für mich) neues feature namens PA gibt, dass scheinbar den traffic vorbei an den normalen interfaces durch irgendwelche internen pipes schiebt.

Das hat natürlich für mich erst mal zur Konsequenz, dass übliche tools wie iptraf, jnettop, rrdtool falsche Angaben sehen, das den traffic angeht.

Für mich funktioniert nun der workaround, dass ich bei starten von jnettop folgende Syntax verwende:

echo disable > /proc/net/avm_pa/control; jnettop; echo enable > proc/net/avm_pa/control

Was natürlich etwas unschön ist, da es durchaus vorkommen kann dass bei Verbindungsabbrüchen o.ä. das pa nicht wieder eingeschaltet werden kann.

Nun kommt die Frage zum Schluß, gibt's einen Weg (außer PA abschalten) dass man die beiden Welten vereinen kann oder ist man SOL?

Danke!

Änderungshistorie (4)

comment:1 Geändert vor 4 Jahren durch MaxMuster

Um an den Inhalt zu kommen (z.B. für tcpdump), wirst du vermutlich nicht um ein Deaktivieren des PA herum kommen.

Solange es "nur" um Zahlen geht, könntest du in einigen Fällen auf die AVM-Statistiken zugreifen, die per "ctlmgr_ctl" zur Verfügung stehen. Beispiel für die "Auslastung" des DSLs (ctlmgr_ctl r nqos settings/stat/[ds_]current_bps gibt immer die letzten Werte zurück, hier wird nur der "aktuellste" genutzt, genaueres z.B. hier auf wehavemorefun):

DS_VAL=$(( $(ctlmgr_ctl r nqos settings/stat/ds_current_bps | sed 's/,.*//') *8  ))
DS_SPEED=$(ctlmgr_ctl r dslstatglobal status/in)
echo "RX usage: $((100* $DS_VAL / $DS_SPEED))"

US_VAL=$(( $(ctlmgr_ctl r nqos settings/stat/current_bps | sed 's/,.*//')  *8  )) 
US_SPEED=$(ctlmgr_ctl r dslstatglobal status/out)
echo "TX usage: $((100* $US_VAL / $US_SPEED))"

die "Genauigkeit" wäre noch zu prüfen, sind soweit ich das sehe genau die Werte, die AVM selbst in ihrer GUI nutzt.

Als "Freetz-Defekt" ist das sicher nicht richtig. Ist aber die Frage, ob das überhaupt ein Thema für das Trac ist oder nicht eher ins ippf gehört…

Zuletzt geändert vor 4 Jahren von MaxMuster (vorher) (Diff)

comment:2 Geändert vor 4 Jahren durch MaxMuster

  • Komponente von kernel nach avm geändert
  • Typ von defect nach wish geändert

comment:3 Geändert vor 4 Jahren durch ralfonat

Hallo MaxMuster,

vielen Dank für die Hinweise. Mein Use Case ist wie folgt: Durch endliche Bandbreite kommt es ab und zu vor, dass ein Verbraucher die Leitung "dichtmacht". Dann konnte ich bisher mit der 7170 und jnettop-gui komfortabel (ssh per identity file) und schnell alle Verbindungen anschauen und nach RX/TX/Total sortieren. So konnte man den Bösewicht schnell ausmachen.

Wenn es nicht anders geht als so, dann ist das OK da ich das ja nicht täglich machen muss. Meine Hoffnung war dass es doch noch irgend ein Pseudo-Interface gibt, dass man anzapfen kann.

comment:4 Geändert vor 4 Jahren durch er13

  • Meilenstein von freetz-next nach freetz-future geändert
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